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Tausend beim Läuferfest in Thörls Park am 2. April 2017

Fast 1100 Meldungen gab es für den 8. Hammer Lauf – das waren sogar mehr als im Vorjahr zum großen 200jährigen Jubiläum des Veranstalters, der Hamburger Turnerschaft von 1816 r.V. Mehr noch, es war Veranstaltungsrekord. Den ganzen Vormittag lang verwandelte sich Thörls Park (Hamburg- Hamm, U- Bahn Burgstraße) in eine Festwiese. Neben Halbmarathon, 10 und 5 km für die erwachsenen Läufer gab es 400 und 1100m für die Kinder und ein umfangreiches Bühnenprogramm für die Zuschauer. Alles bei bestem Frühlingswetter – warm genug, um sich auf der Parkwiese zu sonnen.
Die “Königsdisziplin”, der Halbmarathon, startete um 9:30. Drei Wochen vor dem “großen” Hamburg- Marathon bietet er eine ideale Möglichkeit, noch einmal die Form zu testen. Das muss sich herumgesprochen haben, denn trotz des gleichzeitig stattfindenden Berlin- Halbmarathons hat sich die Zahl der Läufer gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Auch hat das Leistungsniveau im vorderen Feld mit den Jahren spürbar angezogen. Schon nach der ersten kleinen Parkrunde setzte sich eine fünfköpfige Führungsgruppe nach vorne ab. Die zog sich nach der zweiten kleinen Runde auseinander, und dann wurde es durch Überrundungsmanöver eng, bevor es auf die großen Runden ging. Es gab eine Panne – nicht alle Teilnehmer liefen alle drei kleinen Auftaktrunden. Mit Hilfe der elektronischen Zwischenzeitmessung konnten die fehlenden Runden aber nachträglich hochgerechnet werden. Wer sich direkt nach dem Lauf vor Ort eine vorläufige Urkunde ausgedruckt hat, kann im Internet eine entsprechend korrigierte Version herunterladen. Dort sind auch Details zur genauen Länge der einzelnen Runden nachzulesen.
Während die Halbmarathonis unterwegs waren, gingen 10er und 5er an den Start. Ohne Startschuss – die Pistole wollte nicht. “Die Knarre ist kaputt!” Maskottchen “Schlaubär” von der Viactiv Krankenkasse winkte als Ersatz ein bisschen heftiger. Etwa 300 Läufer waren über 10 km dabei – das Starterfeld zog sich fast bis zur Straße runter. Vorne wurde es knapp: In 35:21 gewann Luigi Babusci – schon mehrfach u.a. in Bramfeld auf dem Siegerpodest – mit nur 13 Sekunden Vorsprung vor Lars Naundorf vom ASV Köln. Schnellste Frau: Petra Dien aus Hamburg. Es ging im Zielkanal dann Schlag auf Schlag – 10er, Halbmarathonis und 5er trafen ungefähr gleichzeitig ein. Und Staffeln gab es auch noch: die 4×5 km Haspa Staffelwertung gewann “Die Staffel Hamburg II”. Zweite wurde – mit dem ebenso bemerkenswerten Namen – “Die Staffel Hamburg I”.

Die ersten drei Männer wie Frauen beim Halbmarathon kommen alle aus Hamburg und/oder starten für Hamburg. Million Tekle und Remo Quade hatten letzten Herbst beim Bramfeld- Halbmarathon die Plätze 3 und 2 – nun “tauschten” sie zu 1 und 2. Auch Siegerin Bettina Strehl war in Bramfeld vor kurzem unter den Top 3.

Männer
1. Million Tekle, Hamburg, 1:18:10
2. Remo Quade, 1:18:25
3. Rainer Sell, Hamburger Laufladen, 1:18:50

Frauen
1. Bettina Strehl, MC Pirate, 1:34:50
2. Nina Adam, HT16, 1:37:26
3. Kristina Surges, Laufwerk Hamburg, 1:37:58

Million Tekle und Bettina Strehl durften sich als Sieger der “Königsdisziplin” des Tages über ein Riesen- Glas Erdinger Weißbier freuen.

 

Die 10 km Treppchenplätze gingen an:

Männer
1. Luigi Babusci, SWP, 35:21
2. Lars Naundorf, ASV Köln, 35:34
3. Jacek Hrynko, Kaltenkirchen, 36:48

Frauen
1. Petra Dien, Hamburg, 44:10
2. Katharina Franke, Hamburg, 45:30
3. Lisa Femerling, Team Erdinger Alkoholfrei, 46:26

 

Nachwuchs bei den 5ern: die U16erin Lisa Hausdorf gewann deutlich die Frauenwertung. Nicht unerkannt blieb die Hamburger Sportprominenz: Erwin Rixen, 16 Jahre Präsident des Hamburger Leichtathletikverbandes und jetzt dessen Ehrenpräsident, lief einmal mehr mit (allerdings nicht im vorderen Feld). Auch Veranstalter Karsten Schölermann ließ 5 km lang die Arbeit ruhen. 279 kamen über 5 km ins Ziel – so viele wie noch nie.

Männer
1. Aron Weldegeris, Hamburg Running, 16:48
2. Daniel Hahn, ProEnzym Tri Team Hamburg, 16:50
3. Florian Thieben, LAV Husum, 17:43

Frauen

1. Lisa Hausdorf (Jg. 2002!), AG Hamburg West, 20:09
2. Christin Sprenger, Triabolos Hamburg, 21:59
3. Leonie Jensen, SC Itzehoe, 22:15

 

Die schnellsten drei Staffeln:
1. Hamburg II / Die Staffel – Hamburg, 1:11:23
2. Hamburg I / Die Staffel – Hamburg, 1:14:14
3. HT16 – Schwimmen 2, 1:30:41

 

(Bericht von Heiko Dobrick – www.laufen-in-hamburg.de)

 

 

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