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Pressemitteilung vom 10. April 2022

Eine Premiere, ein Seriensieger und viel Sonnenschein

Das Dutzend ist voll: Am Sonntag fand die zwölfte Auflage des Hammer Lauf statt. Für den Halbmarathon, die 10 Kilometer und 5 Kilometer lagen 757 Anmeldungen vor. Dazu kamen elf Staffeln (je vier LäuferInnen), die ebenfalls die Halbmarathon-Strecke absolvierten. Für die Schülerläufe über 400 Meter und 1,2 Kilometer waren insgesamt 309 Kinder angemeldet. Premier in diesem Jahr: Zum ersten Mal befand sich das Veranstaltungszentrum mit Start und Ziel des fünf Kilometer langen Rundkurses im Stadion Hammer Park.

Rund eine Viertelstunde vor dem Start zeigte sich der April von seiner launischen Seite. Eine graue Wolkenwand zog über den Platz, ein Hagel- und Graupelschauer ging nieder. Doch die ungemütliche Wettereinlage war nach ein paar Minuten vorüber. Bis zum Ende aller Läufe sollte dann fast durchgehend die Sonne scheinen.

Unbeeindruckt von den Wetterkapriolen setzte sich der zweimalige Sieger Luigi Babusci (BSG Siemens Hamburg) gleich nach dem Startschuss an die Spitze des Halbmarathon-Feldes. In diesem Rennen mussten erst einmal zweieinhalb Stadionrunden absolviert werden, bevor die Läuferinnen und Läufer auf den knapp fünf Kilometer lange Rundkurs abbogen. Babusci kontrollierte das Rennen und hatte nach der Hälfte der 21,1 Kilometer schon einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger herausgelaufen. Schließlich erreichte der 41-Jährige das Ziel nach 1:18:34 Stunden, blieb bei seinem dritten Erfolg in Serie aber klar über seinem Streckenrekord von 1:14:28 Stunden aus dem Jahr 2019. Zweiter wurde Martin Kühn (Berufsfeuerwehr Hamburg/1:20:47) vor Marvin Paulus (Triathlon Team Hamburg/1:25:54). Schnellste Frau war Nathalie Andrea Frähmcke (Kaifu-Tri-Team) in 1:32:08 Stunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Julie Pinto (Hamburg/1:44:15) und Jacqueline Dauster (Hamburg/1:46:15).

„Es war ein bisschen anstrengend“, sagte Babusci nach der Siegerehrung zu seinem Lauf und verwies vor allem auf die Bedingungen im Hammer Park, durch den ein Teil der Strecke führte. Hier hatte der Regen der vorausgegangen Tage seine Spuren hinterlassen. „Es war matschig auf den Wegen“, betonte Babusci. Zudem seien etliche Spaziergänger unterwegs gewesen. „Da musste man ein bisschen Slalom laufen.“

Über die 10 Kilometer setzte sich Markus Rühlmann von der HT16 Triathlon durch. Er siegte in der Zeit von 34:15 Minuten und hatte im Ziel fast eine Minute Vorsprung vor dem zweiten Läufer. Bei den Frauen gewann Stella Wernicke von der TSG Heidelberg 78 (42:10 Minuten). Schnellster Mann auf der kürzesten Strecke, dem Rennen über 5 Kilometer, war dagegen Leon von Bergen (TH Eilbeck) in 17:47 Minuten. Bei den Frauen erreichte Ramona Richter (Norderstedt) nach 20:09 Minuten als erste Läuferin das Ziel vor der Haupttribüne im Stadion Hammer Park.

Halbmarathon

Männer

  1. Luigi Babusci (BSG Siemens Hamburg), 1:18:34 Stunden
  2. Martin Kühn (Berufsfeuerwehr Hamburg), 1:20:47 Stunden
  3. Marvin Paulus (Triathlon Team Hamburg), 1:25:54 Stunden

Frauen

  1. Nathalie Andrea Frähmcke (Kaifu-Tri-Team), 1:32:08 Stunden
  2. Julie Pinto (Hamburg), 1:44:15 Stunden
  3. Jacqueline Dauster (Hamburg), 1:46:15 Stunden

10 Kilometer

Männer

  1. Markus Rühlmann (HT16 Triathlon Team), 34:15 Minuten
  2. Paplo Tretow (Hamburg), 35:10 Minuten
  3. Kevin Klasen (Kayhude), 35:17 Minuten

Frauen

  1. Stella Wernicke (TSG 78 Heidelberg), 42:10 Minuten
  2. Andrea Cussac (Hamburg), 43:05 Minuten
  3. Catie Hoffmann (Tide Runners Hamburg), 44:05 Minuten

5 Kilometer

Männer

  1. Leon von Bergen (TH Eilbeck), 17:47 Minuten
  2. Martin Bachmann (Hamburg Running), 17:59 Minuten
  3. Andreas Nickenig (LA TuS Mayen), 18:53 Minuten

Frauen

  1. Ramona Richter (Norderstedt), 20:09 Minuten
  2. Annica Klinke (Kaltenkirchen), 22:14 Minuten
  3. Andrea Sandau (TriSport Holstein by GHN), 23:11 Minuten

Haspa-Halbmarathon-Staffel

  1. HT16 Triathlon Team 1, 1:31:54 Stunden
  2. HT16, 1:38:08 Stunden
  3. Hagenbeckstreetboyzzzz/Hamburg, 1:44:34 Stunden

Zu den vollständigen Ergebnislisten.

 

 

(Fotocredits: 001-005 Johannes Schölermann – zur Veröffentlichung freigegeben)

 

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